Frühsommer  

 

Sie können uns - unter Einhaltung der aktuellen Hygieneregeln - wieder im Büro besuchen.

Unsere Angebote finden - ebenfalls unter Einhaltung der aktuellen Corona - Regeln - wieder statt.

22.02.2022:

Lockerungen nach Drei-Stufen-Plan

In einem Drei-Stufen-Plan sollen nun nach und nach bestimmte Einschränkungen aufgehoben werden.

Im ersten Schritt gilt ab dem 22. Februar 2022:

  • Die aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene im öffentlichen Raum entfallen. Bisher waren Treffen mit höchstens 10 Personen erlaubt. Die Kontaktbeschränkungen für Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene bleiben zunächst bestehen.
  • Geändert werden auch die Testvorgaben in Schulen. Nach einem positiven Coronafall in einer Klasse werden die Schülerinnen und Schüler derzeit zwei Wochen lang täglich getestet. In Zukunft finden diese täglichen Tests nur noch eine Woche lange statt. In der übrigen Zeit bleibt es bei drei verpflichtenden Tests pro Woche für ungeimpfte Schülerinnen und Schüler. Vollständig geimpften oder genesenen Schülerinnen und Schülern wird weiterhin eine freiwillige Teilnahme an den Testungen angeboten.

Im zweiten Schritt gilt ab dem 4. März 2022:

  • Bei Veranstaltungen werden wieder mehr Teilnehmende bzw. Zuschauende zugelassen. Für Veranstaltungen unter freiem Himmel bzw. in Hallen gelten dabei weiterhin unterschiedliche Vorgaben:
  • Im Freien:
  • max. 25.000 Teilnehmende/Zuschauende
  • ab dem 500. Platz max. 75 Prozent Auslastung
  • 3G-Regel bei mehr als 10 Teilnehmenden/Zuschauenden
  • 2G-Plus-Regel bei mehr als 500 Teilnehmenden/Zuschauenden
  • Innenräume:
  • max. 6.000 Teilnehmende/Zuschauende
  • ab dem 500. Platz max. 60 Prozent Auslastung
  • 3G-Regel bei mehr als 10 Teilnehmenden/Zuschauenden
  • 2G-Plus-Regel bei mehr als 500 Teilnehmenden/Zuschauenden
  • In den meisten Innenbereichen ist dann ein 3G-Nachweis ausreichend. Das heißt, der Zugang ist für Geimpfte, Genesene und Personen mit tagesaktuellem Test möglich. Konkret betrifft dies folgende Innenräume:
  • Sporthallen, Fitnessstudios, Saunen und Hallenbäder
  • Innenräume von Zoos, botanischen Gärten und Freizeitparks
  • Spielbanken und Spielhallen
  • Schlösser, Museen, Galerien und Gedenkstätten
  • alle körpernahen Dienstleistungen

Wichtig: Die Vorgaben zum Tragen medizinischer Masken bleiben bestehen. Die 3G-Regel betrifft zudem ausschließlich die Innenbereiche. Im Freien sind dort weiterhin keine Test- bzw. Geimpft- oder Genesenen-Nachweise erforderlich.

  • Auch für den Zugang zur Gastronomie sowie zu Hotels und weiteren Übernachtungsbetrieben ist dann ein 3G-Nachweis ausreichend.

Wichtig: In der Gastronomie gilt die 3G-Regel auch im Außenbereich.

  • Diskotheken können auch die Innenbereiche mit 2G-Plus-Regel wieder öffnen.
  • In der Schule entfällt die Maskenpflicht am Sitzplatz (gilt ab Montag, 7. März 2022)

Hier finden Sie hilfreiche Hinweise, Informationen und Wissenswertes (nicht nur zum Thema Corona!):

 

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Notfallnummern 

 

„Weißt du, was Einsamkeit ist?“: Neuer Altentheater-Podcast des Freien Werkstatt Theaters Köln

Was ist der Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamsein? Hat die Corona-Pandemie einen Einfluss darauf, wie Menschen Einsamkeit erleben? Ist Einsamkeit ein Gefühl, das je nach Alter unterschiedlich empfunden wird? In der ersten Folge des Altentheater-Podcast sprechen Menschen im Alter von 6 bis 89 darüber. In diesem neuen Podcast veröffentlichen die Macherinnen und Macher Beiträge zu Themen, die die Generationen verbinden. Das Altentheater des Freien Werkstatt Theaters Köln gibt es seit mehr als 40 Jahren. Die Stücke werden von ehrenamtlichen Ensemble-Mitgliedern im Alter von 66 bis 91 Jahren entwickelt und gespielt.

http://fwt-koeln.de/de/altentheater/neu-der-altentheater-podcast.html

 

Unterstützung für die Organisation der Pflege zuhause: Neues Handbuch bietet Anträge, Checklisten und Verträge

Das „Handbuch Pflege“ der Verbraucherzentrale hilft pflegenden Angehörigen, sich zurechtzufinden bei der Vielzahl von Leistungen und Anlaufstellen. Der Ratgeber erklärt unter anderem, wie Pflegebedürftigkeit festgestellt wird, was Pflegebedürftigen zusteht und welche Rechte Pflegepersonen haben. Er bietet Musterschreiben, Checklisten und Formulierungsvorschläge: für Anträge bei Kranken- oder Pflegekasse bis hin zur Ankündigung von Familienpflegezeit beim Arbeitgeber. Außerdem beschreibt er, wo pflegende Angehörige Hilfe bei Problemen finden.

https://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/gesundheit-pflege/handbuch-pflege-46009130

 

Ratgeber der Verbraucherzentrale: „Altersvorsorge – Die besten Strategien für Ihre finanzielle Absicherung“

https://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/altersvorsorge-rente/altersvorsorge-46008705

 

Wie geht es den Ältesten in unserer Gesellschaft? Ergebnisse der Umfrage Leben und Einsamkeit im Alter

Je gesünder und geselliger, desto zufriedener sind die Menschen über 75. Das hat eine Forsa-Umfrage ergeben, die im Januar und Februar 2021 im Auftrag der Malteser mit Förderung des Bundesseniorenministeriums (BMFSFJ) erstellt wurde. Beantwortet werden sollten die Fragen: Wie geht es den Ältesten in unserer Gesellschaft? Welche Bedürfnisse und Interessen haben sie? Fühlen Sie sich durch Corona einsamer? Das Ergebnis: Menschen, die allein wohnen, und solche, die größere gesundheitliche Probleme haben oder sich durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkt fühlen, sind tendenziell unzufriedener. Die Umfrage zeigt außerdem: Die ältere Generation ist bereits heute digital aufgeschlossen und wird in Zukunft immer besser digital erreichbar sein.

https://www.malteser.de/miteinander-fuereinander/forsa-umfrage.html

 

Tablets, Sensoren & Co: Neue Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft informiert über technische und digitale Hilfen

Intelligente Beleuchtungssysteme, automatische Herdabschaltung, virtuelle Spiele – viele technische und digitale Produkte machen unser Leben nicht nur komfortabler, sicherer und bunter. Richtig eingesetzt können sie Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen dabei helfen, länger selbstbestimmt zu leben. Die neue Broschüre „Tablets, Sensoren & Co. Technische und digitale Hilfen für das Leben mit Demenz“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) gibt Hilfestellungen bei der Auswahl und Beurteilung solcher Produkte. An der Entstehung war ein Expertenkreis aus Praxis, Wissenschaft und Angehörigen von Menschen mit Demenz beteiligt. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich.

https://shop.deutsche-alzheimer.de/broschueren/33/tablets-sensoren-co

 

Film zur Prävention von Trickbetrügereien an älteren Menschen

Das erfolgreiche Bühnenstück „Ausgetrickst? Nicht mit uns!“ gibt es jetzt auch als 20-minütige Filmversion. Das Stück entstand 2016 als Kooperationsprojekt des Freien Werkstatt Theaters Köln mit der Polizei Köln und dem Sozialwerk der Kölner Polizei. Zehn Darstellerinnen und Darsteller des Altentheater-Ensembles setzen sich mit Trickbetrügereien an alten Menschen auseinander, schlüpfen dabei in die Rollen von älteren Menschen und Trickbetrügern und experimentieren mit möglichen Strategien, Betrugsmaschen zu entkommen.

https://www.youtube.com/watch?v=LtPhoF2PqsI

 

Barrierefreie Physiotherapie-Praxen finden: Neues Online-Portal

https://www.arzt-auskunft.de/physio-praxis-auskunft/

 

Nationales Gesundheitsportal online

Das Nationale Gesundheitsportal des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) bietet fachlich gesicherte Gesundheitsinformationen für Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Online-Service, der nun im Probebetrieb ist, hält neben unabhängigen Informationen zu Krankheiten sowie Expertenartikeln zu Ernährung und Bewegung, Pflege, Prävention und Digitalisierung des Gesundheitssystems auch eine Suchfunktion für Krankenhäuser und Ärztinnen und Ärzte bereit.

https://gesund.bund.de/

 

Online lesen: „dabei“ – das Magazin für ein erfülltes Leben im Alter

Die Einsamkeit älterer Menschen beschäftigt die Malteser seit längerem. Mit dem Online-Magazin „dabei“ wollen sie älteren Menschen und deren Angehörigen Perspektiven aufzeigen. „Wir wollen eine Plattform bieten, in der sich relevante Themen der Lebenswelt älterer Menschen wiederfinden. Wir informieren und geben Anregungen, um weiter ‚Dabei sein` zu können“, sagt Sabrina Odijk, Leiterin des Sozialen Ehrenamts der Malteser. Das Magazin nimmt die Lebenswelt älterer Menschen in den Blick, liefert Tipps für eine aktive Gestaltung und Möglichkeiten der Unterstützung. Zudem bringt es typische Herausforderungen im Alter zur Sprache.

https://www.malteser.de/dabei.html

https://www.malteser.de/miteinander-fuereinander.html

 

Kochbuch: Das Auge isst mit – Rezepte zur Stärkung der Sehkraft

Die Augen verändern sich mit dem Alter. Erkrankungen werden wahrscheinlicher. Hauptursache für schwere Sehbehinderungen bei älteren Menschen ist die Makula-Degeneration. Über die Ernährung lassen sich Erkrankungen vorbeugen. Deshalb hat der Verein Pro Retina Deutschland ein Kochbuch herausgebracht. Die 46 Rezepte sind so zusammengestellt, dass sie besonders reich an Nährstoffen sind, die eine schützende Wirkung auf die Sehkraft haben. Aufwand und Schwierigkeitsgrad der Rezepte sind mit einem, zwei oder drei Kochlöffeln gekennzeichnet. Das Kochbuch kostet 10 Euro plus 4 Euro Versand. Bestellung nur per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

https://www.pro-retina.de/netzhauterkrankungen/altersabhaengige-makula-degeneration/das-auge-isst-mit-raffinierte-rezepte-mit-lutein

 

Neuer Ratgeber „Betreuung“ der Verbraucherzentrale NRW: Was Angehörige und Betreute zum Thema rechtliche Betreuung wissen sollten

https://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/recht-versicherungen/betreuung-46009131

 

Tipps gegen Einsamkeit von älteren und pflegebedürftigen Menschen

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat auf ihren Internet-Serviceseiten Tipps für pflegende Angehörige zusammengestellt, wie man pflegebedürftige Menschen gezielt unterstützen kann, damit sie sich sozial eingebunden und nicht einsam fühlen. Dabei geht es um Kontaktförderung, Unterstützung von Aktivitäten, Vermittlung von Sicherheit, den Umgang mit Menschen mit Demenz und Warnsignale für eine aufkommende Einsamkeit.

https://www.pflege-praevention.de/tipps/soziale-isolation-einsamkeit-pflegebeduerftige/

 

Unterstützung bei der Pflegebegutachtung: Pflegegradrechner, Ratgeber und Widerspruchstool

Mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) entscheidet über den Pflegegrad, der festlegt, welche Leistungen die Pflegekasse übernimmt. Zur Vorbereitung auf die Begutachtung durch den MDK bietet der Sozialverband Deutschland (SoVD) jetzt online einen Pflegegradrechner an. Er führt Schritt für Schritt durch den Prozess der Begutachtung, an dessen Ende eine Auswertung steht. Eine weitere Hilfestellung bietet der Ratgeber „Das neue Pflegetagebuch”. Zudem hat der SoVD ein Tool entwickelt, das beim Widerspruch gegen die Einschätzung des MDK unterstützt.

https://www.sovd.de/pflegegradrechner-widerspruchstool

 

Antrag auf Pflegeleistungen: Ratgeber gibt Tipps für Corona-Zeiten

Wer pflegebedürftig ist, braucht ein Gutachten, um Pflegeleistungen zu erhalten. Termine zur Begutachtung finden momentan nur unter Einhaltung strenger Hygieneregeln oder telefonisch mithilfe eines Fragebogens statt. Das stellt Betroffene und Angehörige vor besondere Anforderungen. Der Ratgeber „Das Pflegegutachten. Antragstellung, Begutachtung, Bewilligung“ der Verbraucherzentrale hilft, bei der Vorbereitung den Überblick zu behalten. Welche Fragen spielen bei der Begutachtung eine Rolle? Welche Fristen gelten bis zur Entscheidung? Wie kann Widerspruch eingereicht werden? Eine ausführliche Checkliste hilft, nichts zu vergessen. Den Ratgeber erhalten Sie im Handel oder im Online-Shop für 9,90 Euro.

https://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/gesundheit-pflege/das-pflegegutachten-46008523

 

Broschüre erschienen: Betrügereien am Telefon erkennen und sich und andere schützen

Vertrauen wecken, einschüchtern und raffinierte Gesprächstechniken entwickeln: Telefonbetrüger sind erfinderisch. Schnell schaffen sie es, Unsicherheit zu erzeugen und an das Geld vor allem älterer Menschen zu gelangen. Die Broschüre "Kein Anschluss ... für Betrüger am Telefon" zeigt, wie die Maschen zu erkennen sind und gibt Tipps, was bei unerwünschten Anrufen zu tun ist. Herausgeber ist der WEISSE RING, der die Broschüre in Zusammenarbeit mit dem Landespräventionsrat NRW erstellt hat. Die Broschüre einschließlich Tippkarten, die neben dem Telefon platziert werden können, ist auf der Internetseite des WEISSEN RINGS verfügbar und auch als Druckversion erhältlich.

https://weisser-ring.de/Telefonbetrug

 

Steuer-Spartipps für Rentner und Pensionäre

Ruhestand schützt nicht vor Papierkram: Auch Rentnerinnen und Rentner sind zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, wenn ihr zu versteuerndes Einkommen den jährlichen Grundfreibetrag übersteigt. Der neue Ratgeber der Verbraucherzentrale „Steuererklärung für Rentner und Pensionäre 2020/2021“ bietet Unterstützung. Leserinnen und Leser erfahren, wie sie ihr Einkommen richtig berechnen und wie die elektronische Erklärung mit Elster-Online funktioniert. Außerdem enthält der Ratgeber jede Menge Spartipps und verständliche Ausfüllhilfen. Er hat 250 Seiten und kostet gedruckt knapp 15 Euro, als E-Book knapp 10 Euro.

https://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/geld-finanzen/steuererkl%C3%A4rung-f%C3%BCr-rentner-und-pension%C3%A4re-2020-2021-46009082

 

Tipps für Patientinnen und Patienten: Initiative „Medikationsplan schafft Überblick“

Wie werden Medikamente richtig sortiert und wer kann dabei unterstützen? Welche Informationen enthält der Beipackzettel? Wie werden Medikamente richtig aufbewahrt? Um die Wirkung von Medikamenten sicherzustellen, ist eine richtige Anwendung wichtig. Die Initiative „Medikationsplan schafft Überblick“ hat für Patientinnen und Patienten praxisnahe Tipps zusammengestellt. In verständlicher, kurzer Form geben sie Informationen zur sicheren Einnahme von Medikamenten. Die Initiative der BAGSO klärt Patientinnen und Patienten über ihren Anspruch auf einen aktuellen Medikationsplan auf.

https://www.medikationsplan-schafft-ueberblick.de/Tipps/

Bagso Podcast, Nr. 11: Den Ernstfall regeln - Patientenverfügung

https://www.youtube.com/watch?v=-6sqjR-Mx-o

 

Bagso Podcast Nr. 12: Gut und gesund essen

https://www.youtube.com/watch?v=85Hh0mwQyzo&list=PL9IGvgSCLQro8R_g9XhTlSr8hoFhHn4A1

 

HARTZ IV UND CO.: ONLINE-RECHNER DER CARITAS KÖLN
Können Menschen nicht für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen,
springt in Deutschland der Staat ein. Unter gewissen Voraussetzungen
erhalten Menschen bei Arbeitslosigkeit ALG-II- oder (umgangssprachlich)
Hartz-IV-Leistungen. Wie hoch diese sind, ermittelt jetzt ein neuer
Online-Rechner der Caritas Köln- ganz einfach, anonym und werbefrei!

Grundlage für die Berechnung ist der aktuelle Basis-Regelsatz von 432
Euro seit dem 1. Januar 2020, der maßgeblich für die gesamte
Berechnung der Leistungen ist. Die Höhe des ALG-II-Anspruchs ist zum
Beispiel abhängig von den Kosten für Kalt- und Warmmiete, dem Alter
und der Anzahl der Kinder sowie dem Einkommen und das der Partnerin oder
des Partners.

Den neuen ALG-II-Rechner der Caritas Köln finden Sie hier.

https://www.caritasnet.de/alg2/ueberblick/

 

Archiv:

7.02.2022:

Regelungen für Großveranstaltungen
Bei Großveranstaltungen im Freien dürfen zukünftig bis zu 50 Prozent der Plätze besetzt werden – höchstens aber 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bzw. Teilnehmende. Im Innenbereich wird die Auslastung auf maximal 30 Prozent und bis zu 4.000 Besucherinnen und Besucher begrenzt. Die prozentualen Begrenzungen greifen drinnen und draußen ab dem 250. Platz. Das heißt, die ersten 250 Plätze können voll besetzt werden. „Das ist wichtig, damit auch kleinere Veranstaltungen eine Perspektive haben“, so der Ministerpräsident. Die Teilnahme ist weiterhin nur für Geimpfte und Genesene möglich, drinnen greift ab 10 Teilnehmenden und draußen ab 250 Teilnehmenden die 2-G-Plus-Regel.

Regelungen im Einzelhandel
Im hessischen Einzelhandel wird die 2G-Regel – wie in mehreren anderen Bundesländern auch – hingegen aufgehoben. „Das sorgt für Klarheit“, so der Ministerpräsident. „Wir unterscheiden jetzt nicht mehr zwischen Grundbedarf und dem übrigen Einzelhandel, sondern behandeln diese Bereiche gleich. Damit entfallen insbesondere die aufwändigen Zugangskontrollen. Zugleich erhöhen wir den Schutz der Kundinnen und Kunden, indem wir das Tragen einer FFP2-Maske ab 16 Jahren verbindlich vorschreiben, und zwar hessenweit in allen Geschäften, also auch in Supermärkten“, erklärte der Ministerpräsident. Bouffier betonte, dass die Pandemie noch nicht beendet sei. Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger stehe weiterhin an oberster Stelle. „Maßgeblich für uns ist immer das Kriterium, unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Derzeit ist dies in Hessen nicht der Fall“, so der Regierungschef.

Aufhebung der Hotspot-Regelung
Die Situation an den Kliniken sei aktuell „beherrschbar“. Daher nehme man auch von der Hotspot-Regelung Abstand, die etabliert wurde, als die Delta-Variante dominant gewesen sei. Die Hotspot-Regelung griff bislang in allen Städten und Landkreisen mit einer Inzidenz über 350. Das ist derzeit in ganz Hessen der Fall.

Die mittlerweile vorherrschende Omikron-Variante sei zwar deutlich ansteckender und die Infektionszahlen entsprechend höher. Gleichzeitig erkrankten weniger Infizierte derart schwer, dass sie auf einer Intensivstation behandelt werden müssten. „Deshalb können wir die Hotspot-Regelung aufheben. Damit entfällt bspw. die Maskenpflicht in Fußgängerzonen und das Verbot von Alkoholkonsum an belebten Plätzen“, sagte Bouffier. Auch Prostitutionsstätten dürften mit 2G-Plus-Regel, Kontaktdatenerfassung sowie Abstands- und Hygienekonzept wieder öffnen.

2G-Plus für Innenräume landesweit und inzidenzunabhängig
Gleichzeitig gilt – wegen des hohen Infektionsrisikos – die 2G-Plus-Regel für Innenräume jetzt landesweit und inzidenzunabhängig. Bei Veranstaltungen mit mehr als 10 Teilnehmenden, in Kinos, im Restaurant und beim Hallensport müssen alle Gäste, Teilnehmende und Zuschauerinnen und Zuschauer die 2G-Plus-Regel erfüllen. „Wir müssen weiterhin vorsichtig und besonnen bleiben und unsere Schritte sorgfältig abwägen, um die Pandemie hoffentlich nach und nach einzudämmen und der Normalität wieder ein Stück näher zu kommen“, so der Hessische Regierungschef abschließend.

Sollte die Hospitalisierungsinzidenz in Hessen über den Wert von 9 steigen oder 400 Intensivbetten belegt werden, wird die Landesregierung über weitere Schritte beraten, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Aktuell liegt die Hospitalisierungsinzidenz in Hessen bei 6,93. Es sind 216 Intensivbetten belegt.

Abschließend betonte Ministerpräsident Volker Bouffier nochmals die Bedeutung des Impfens: „Impfen schützt immer noch am besten vor schweren Verläufen“.

Die folgenden Regeln gelten ab dem 7. Februar bis zum 6. März 2022:

  • Für öffentliche Veranstaltungen, zum Beispiel Kultur- und Sportveranstaltungen, gilt inzidenzunabhängig:
  • Im Freien:
  • max. 10.000 Teilnehmer/Zuschauer
  • ab dem 250. Platz max. 50 Prozent Auslastung
  • 2G über 10 Teilnehmer/Zuschauer
  • 2G Plus über 250 Teilnehmer/Zuschauer
  • In Innenräumen:
  • max. 4.000 Teilnehmer/Zuschauer
  • ab dem 250. Platz max. 30 Prozent Auslastung
  • 2GPlus über 10 Teilnehmer/Zuschauer
  • Die 2G-Regel im Einzelhandel wird aufgehoben. Stattdessen gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske für alle Personen über 15 Jahren im gesamten Einzelhandel, also auch im Supermarkt, in der Drogerie u.ä.
  • Für Kinder und Jugendliche gilt wie bisher: Kinder unter sechs Jahren haben keine Maskenpflicht; bis einschließlich 15 Jahre ist die medizinische Maske vorgeschrieben; ab 16 Jahre ist die FFP2-Maske verpflichtend.
  • Die inzidenzabhängigen Hotspot-Regeln werden aufgehoben. Stattdessen gilt landesweit inzidenzunabhängig die Festlegung von 2GPlus in Innenräumen
  • bei allen Veranstaltungen und Kulturangeboten ab 10 Personen (s.o.)
  • in Freizeiteinrichtungen
  • in Schlössern, Museen, Galerien und Gedenkstätten
  • in gedeckten Sportstätten
  • bei touristischen Übernachtungen und der Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen in Übernachtungsbetrieben

Download; Coronavirus-Schutzverordnung (gültig ab dem 07.02.2022).pdf (PDF/461.79 KB)

 

 17.01.2022:

Die Hessische Landesregierung hat die geltende Coronavirus-Schutzverordnung an die aktuellen Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) angepasst, nachdem Bundestag und Bundesrat die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen hatten.

Zu den wesentlichen Änderungen zählen:

  • Vereinheitlichung und Verkürzung der Quarantänedauern
  • Inzidenzunabhängige hessenweite Einführung der 2G-Plus Regel in der Innengastronomie (2G in der Außengastronomie)
  • Angleichung der maximalen Veranstaltungsgrößen auf 1.000 Teilnehmende im Freien; bislang war dies auf 250 begrenzt. In Innenräumen bleibt es bei maximal 250 Teilnehmenden.
  • Auch geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler können jetzt ebenfalls an allen regelmäßigen Schülertestungen teilnehmen und auf diese Weise den Status von 2G-Plus erreichen.
  • Empfehlung zum Tragen von FFP2-Masken beim Einkaufen, in Geschäften und bei der Nutzung des Öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs.

Folgende aktualisierte Regeln gelten ab 17. Januar 2022 in Hessen:

Definition und Zugangsregeln bei 2G-Plus auf Basis der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sowie des Paul Ehrlich-Instituts (PEI):

Zugang haben somit Personen mit folgendem Nachweis:

  • Doppelt geimpft und getestet
  • Genesen und getestet
  • Dreifach geimpft (geboostert)
  • Genesen und doppelt geimpft
  • Doppelt geimpft und genesen (Neu)
  • Geimpft, genesen, geimpft (Neu)
  • Frisch doppelt geimpft (max. 3 Monate, ab dem Tag der Zweitimpfung) (Neu)
  • Frisch genesen (max. 3 Monate, ab dem Tag des positiven PCR-Tests) (Neu)
  • Genesen + frisch einmal geimpft (max. 3 Monate, ab dem Tag der Impfung) (Neu)

Ausnahmen:

  • Kinder bis zur Einschulung (keine Testnotwendigkeit)
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre und Personen, die sich nicht impfen lassen können benötigen einen aktuellen Test oder ein Testheft.
  • Doppelt geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler, mit Testheft

Neue Isolations- und Quarantäneregelungen für Infizierte, Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen:

(keine Unterscheidung mehr zwischen Omikron- und Deltavariante)

Regeln zur Isolation von Corona-Infizierten (unabhängig vom Impfstatus) mit positivem Schnell- oder PCR-Test

  • 10 Tage Isolation. Eine Anordnung durch das Gesundheitsamt ist nicht notwendig.
  • Eine Freitestung nach 7 Tagen ist möglich durch einen Schnelltest bei einer Teststelle oder einen PCR-Test.
  • Für Beschäftigte in Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen gelten Sonderregeln: Eine Arbeitsaufnahme ist nur nach Freitestung mit einem PCR-Test möglich, und zwar nach sieben Tagen. Voraussetzung dafür ist, dass man mindestens 48 Stunden symptomfrei ist.

Regeln zur Quarantäne von Haushaltsangehörigen von Corona-Infizierten (bspw. Partner, Eltern, Kinder etc.):

  • Grundsätzlich gelten 10 Tage Quarantäne, eine Anordnung durch das Gesundheitsamt ist nicht notwendig.
  • Eine Freitestung ist nach 7 Tagen mit einem Schnelltest durch eine Teststelle oder einem PCR-Test möglich.
  • Schülerinnen und Schüler sowie Kleinkinder können sich bereits nach 5 Tagen Freitesten lassen.

Von der Quarantäne als Haushaltsangehörige befreit sind Personen mit folgendem Nachweis:

  • Dreifach geimpft (geboostert)
  • Genesen und doppelt geimpft
  • Doppelt geimpft und genesen
  • Geimpft, genesen, geimpft
  • Frisch doppelt geimpft (max. 3 Monate, ab dem Tag der Zweitimpfung)
  • Frisch genesen (max. 3 Monate, ab dem Tag des positiven PCR-Tests)
  • Genesen + frisch einmal geimpft (max. 3 Monate, ab dem Tag der Impfung)

Regeln zur Quarantäne weiterer Kontaktpersonen von Corona-Infizierten:

  • Diese Anordnung erfolgt ausschließlich durch das Gesundheitsamt.
  • Grundsätzlich gelten die Quarantäneregeln und Ausnahmen wie bei Haushaltsangehörigen.